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KULTURANLEITUNG |
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Kulturanleitung
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Aurikeln sind absulut winterhart, wie es die Herkunft bereits vermuten lässt.
Standort: Hell, aber kühl und nicht in der prallen Sonne. Die bemehlten Sorten sollten vor Regen geschützt stehen
Erdmischung: 1 Teil Primelerde oder handelsübliches Torfkultursubstrat 1 Teil Bimskies 1 Teil Lehmerde (Aurikel lieben Kalkböden)
Bei Verwendung von Plastiktöpfen sollte man den Anteil Bimskies verdoppeln da in ihnen die Feuchtigkeit nicht so schnell verdunstet.
Düngen: Ab Wachstumsbeginn, Februar/März mit flüssigem Tomatendünger (halbe Konzentration) einmal pro Woche gießen, dann wieder im September/Oktober
Gießen: März-Juni, September-Oktober gut feucht halten, nicht über die Blätter gießen und Staunässe vermeiden Juli-August mäßig gießen November-Februar fast trocken halten nicht über das Pflanzenherz gießen (Fäulnisgefahr)
Umtopfen: einmal jährlich, Juni/Juli oder Oktober/November Bei dieser Gelegenheit sollten Ableger von der Mutterpflanzen entfernt werden. Sie schwächen die Pflanze ein weiterer Grund ist die Erhaltung der Sorte, da die Aurikel hat eine Lebensdauer von etwa 6 bis 8 Jahren hat. Nicht bewurzelte Nebenrosetten mit einem sauberen Messer anschneiden, mit Bewurzelungshormon bestreichen und in einen Topf mit feuchtem Sand stecken.
Aurikeln lieben enge Schalen, stammen ihre Vorfahren doch aus den Felsspalten im Gebirge.
Soll die Aurikel als Akzentpflanze zu einem Bonsai gestellt werden, benötig man eine Kaskadenschale. Da die Wurzeln der Aurikel sehr lang sind, sollte die Höhe der Schale nicht unter 10cm gewählt werden. Der Innendurchmesser einer Schale für Ableger sollte 4 X 4 cm bis 6 X 6 cm liegen, eine ausgewachsene Pflanzen könnte in einer Schale von 9 X 9 cm stehen.
Schädlinge und Krankheiten: Raupen und Schnecken haben eine Vorliebe für die Aurikel, hier kann man auf handelsübliche Mittel zurückgreifen. Dasselbe gilt für Blattläuse, wirklich problematisch sind Wurzelwollläuse. Hier hilf ein systemisches Schädlingsbekämpfungsmittel im Gießwasser. Ein gefürchteter Schädling ist der Dickmaulrüßler, die Maden leben im Boden und ernähren sich von den Wurzel. Der erwachsene Käfer hinterläßt runde Freßspuren auf den Blättern. Frühzeitig bemerkt hilft eine Behandlung wie bei den Wurzelläusen.
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